Neue Broschüre: Mythos "Raubkopie"
Der OMC e.V. hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt, die den oft erklärten direkten Zusammenhang von illegalen Downloads mit Umsatzrückgängen auf dem deutschen Musikmarkt neu zur Diskussion stellt. Interessant ist dabei vor allen Dingen, dass die herangezogenen Daten vom Bundesverband Musikindustrie selbst stammen.
In Vorträgen, Newsmeldungen und Blogeinträgen wurden diese Analysen schon vor einiger Zeit veröffentlicht. Die Broschüre fasst die wesentlichen Punkte knapp und übersichtlich zusammen und soll einen verständlichen Einstieg in die Materie ermöglichen.
Wir fordern damit sowohl den Gesetzgeber als auch die Musikindustrie auf, den eingeschlagenen Kurs grundlegend zu überdenken. Denn wenn auch zehn Jahre nach Napster die tatsächlichen Effekte fragwürdig bleiben, so sind es die damit begründeten urheberrechtlichen Verschärfungen der Vorjahre ebenfalls. Zudem steuert die Musikindustrie, vom Gesetzgeber ermächtigt, bereits auf ihre nächste Image-Demontage zu: Ergebnis der Flurschäden durch Massenabmahnungen wird sicher nicht ein Mehr an kauffreudiger Kundschaft mit Lust auf Musik sein.
Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden. Wer sie vollständig oder in Teilen nachdrucken möchte, findet in diesem ZIP-Archiv alles nötige (Druckvorlage, frei skalierbare Grafiken, Text). Die Broschüre ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz "Namensnennung -- Weitergabe unter gleichen Bedingungen" (CC-BY-SA) v3.0 Deutschland.
Falls jemand spezielle Formate oder eine abweichende Lizenz benötigt, fragt bitte einfach nach.
Update: Inzwischen ist auch das Video vom SIGINT-Vortrag online, in dem diese Analysen zum ersten mal öffentlich vorgestellt wurden.






















